Stefans Horroktoberfest 2017 – Tag 10: THE ENEMY SERIES von Charlie Higson

Veröffentlicht 10. Oktober 2017 in Horroktoberfest

Mein bereits fertig geschriebener, aber noch unveröffentlichter dritter Roman dreht sich um zwei Kinder und Zombies.

Zombies waren immer meine „Lieblingsmonster“, dumm, unberechenbar und absolut furchteinflößend, und während der Arbeit an dem neuen Roman habe ich meinen Schädel intensiv mit allem an Filmen und Büchern zum Thema gefüttert, was ich finden konnte.

Dabei bin ich auf die siebenteilige Reihe (The Enemey, The Dead, The Fear, The Sacrifice, The Fallen, The Hunter, The End) von Young Adult Romanen des britischen Autoren Charlie Higson unter dem Obertitel The Enemy gestoßen. Auch wenn es streng genommen keine Zombies sind, die hier Menschen töten und fressen, sondern Infizierte, die zum Teil sogar noch Anflüge von menschlichen Regungen verspüren können.

   

    

Gute Kinder- und Jugendbücher/Filme zeichnen sich dadurch aus, dass jede Altersgruppe Spaß dran finden kann, und die Enemy-Bücher hatten mich gleich von Anfang an am Haken.

Es geht um einen Virus/eine Krankheit, der/die alle Menschen über Vierzehn in stolpernde, hirnlose Kreaturen verwandelt, die nur eins im Sinn haben: Kinder und Jugendliche töten und fressen. Die Bücher spielen in London und erzählen von verschiedenen Gruppen von Kindern/Jugendlichen, die nach dem Zusammenbruch der Gesellschaft dort ums Überleben kämpfen und gleichzeitig versuchen herauszufinden, was hinter der Krankheit steckt.

Die Handlung der Romane springt zwischen verschiedenen Gruppen von Jugendlichen hin und her, und wenn man die Bücher nicht in einem Rutsch liest, sondern sporadisch, so wie ich, dann kann man bei den Dutzenden von Charakteren schon mal den Überblick darüber verlieren. Zum Glück gibt es im Zeitalter des Internets für alles einen Wikipedia-Eintrag, so auch hier. Da kann man schnell noch mal eine kurze Zusammenfassung der vorangegangen Romane finden.

Charlie Higson erzählt tempo- und einfallsreich, voll mit Blood & Gore – aber auch großen Emotionen: denn die Romane sind zwar für jugendliche Leser geschrieben, aber der Autor schaltet nie in den Weichspülgang: viele Figuren bleiben grausig und traurig auf der Strecke.

Zwei der sieben Romane liegen noch vor mir und ich bin gespannt, wie Charlie Higson seine Geschichte zu Ende bringt.