Frohe Weihnachten!

Veröffentlicht 23. Dezember 2017 in Allgemein

Frohe Weihnacht – Kurzgeschichte zum Download

Veröffentlicht 20. Dezember 2017 in Einen Kopf kürzer, Kurzgeschichten

Als kleines Weihnachtsgeschenk gibt es Frohe Weihnacht, eine Kurzgeschichte aus meinem Buch Einen Kopf kürzer , hier als PDF DOWNLOAD.

Viel Spaß beim Lesen und frohe Weihnachten!

 

An Illustrated Die Hard Christmas

Veröffentlicht in Bücher, Filme

„John killed Tony, who had very small feet and sent him to the to the terrorists as a yuletide treat.“

Stirb Langsam als weihnachtliches Bilderbuch.

Manche Ideen sind einfach genial.

Wer also noch ein Last Minute Weihnachtsgeschenk braucht …

ALIEN: THE ILLUSTRADED STORY von Walter Simonson & Archie Goodwin

Veröffentlicht 19. Dezember 2017 in Comics, Filme

Als Alien 1979 ins Kino kam durfte ich noch nicht rein. Blieb mir wie so oft nur das Poster und die Aushang-Fotos anzustarren und die Fantasie spielen zu lassen.

Aber mein Freund Till hatte die Comic Adaption von Walter Simonson und Archie Goodwin erstanden (ich bin mir sicher, dass der Comic sogar in Frau Pledderich’s Büdchen gegenüber meines Elternhauses im Fenster hing). Also begnügten wir uns gezwungenermaßen damit, diese grandiosen Comic anstelle des Films hoch und runter zu lesen.

Interviews mit Drehbuchautoren 7: ALEXANDER LINDH

Veröffentlicht 18. Dezember 2017 in Drehbuch, Interview, Schreiben

Interview Nummer Sieben. Heute mit Alexander Lindh (Armans Geheimnis).

Wir sind uns (noch) nicht persönlich über den Weg gelaufen, sondern auf Twitter begegnet, und Alexander hat netterweise sofort zugesagt bei den Interviews mitzumachen.

Also ohne weiteres Gefasel zu Alexanders Antworten:

Wie bist du zum Drehbuchschreiben gekommen? Studium? Zufall? Früh? Spät? Weil du nix Richtiges gelernt hast? Erzähl mal von deinem Werdegang.

Ich wusste schon als Teenager, dass ich gerne „irgendwas mit Schreiben“ machen wollte. Ich habe dann nach dem Abi vom Institut für Kreatives Schreiben an der Uni Hildesheim erfahren und dort drei Jahre studiert. In der Zeit begann so langsam der Serienhype und ich hatte ein paar aufmerksame Dozentinnen und Dozenten, die sich früh mit dem seriellen Erzählen beschäftigt haben, und dazu Seminare angeboten haben.

Einer davon war Joachim Friedmann, ein Autor, der neben seiner Lehrtätigkeit unter anderem für Gute Zeiten Schlechte Zeiten arbeitete und uns erzählte, dass man in Deutschland in der Soap nicht wirklich anders arbeitet, als bei den Sopranos. Ich habe Joachim gefragt, ob ich im Story-Team von GZSZ mal ein Praktikum machen könnte. Aus dem Praktikum wurden zwei Jahre als Storyliner, Editor und Dialog-Autor. Irgendwann reichte es mir und ich bewarb mich für das Serial-Eyes-Programm an der DFFB, ein Zusatzstudium für junge Serienautoren und Autorinnen. Seit dem arbeite ich als freier Drehbuchautor.

Was war das erste Drehbuch, das du geschrieben hast?

In der Uni habe ich für ein Seminar einen Kurzfilm über einen Mann geschrieben, der nach seinem Tod wieder in der Gebärmutter seiner Mutter aufwacht.

Was war dein erstes Drehbuch, für das du bezahlt wurdest?

Ein Treatment für GZSZ.

Was war dein erstes verfilmtes Drehbuch?

Siehe oben.

Es war einmal in Deutschland – Jetzt auch als Taschenbuch

Veröffentlicht 15. Dezember 2017 in Es war einmal in Deutschland, Roman

Pünktlich zu Weihnachten ist mein zweiter Roman Es war einmal in Deutschland über Amazon auch als Taschenbuch erhältlich.

Kann man lesen, verschenken, einfach nur das schöne Cover von Marko Heisig bestaunen oder als Stütze für den wackeligen Tisch beim Weihnachtsessen verwenden.

Scheißhausliteratur (12) X-Mas Edition: CHRISTMAS AT THE RANCH von Elmer Kelton

Veröffentlicht 12. Dezember 2017 in Scheißhausliteratur

Ich mag keine Wörter, die mit „lein“ enden, aber hier passt es einfach.

Christmas at the Ranch ist ein hübsches kleines Büchlein von Western-Autor Elmer Kelton mit drei kurzes Essays über Weihnachten. In einem erzählt er von den Weihnachten seiner Kindheit auf einer Ranch in Texas, im zweiten von einer Nachkriegsweihnacht als Soldat in Österreich und im dritten von einem weiteren Weihnachtsfest in Österreich bei der Familie seiner Frau. Alle drei warmherzig und anrührend. Weihnachtlich eben.

Je nachdem, was man gegessen hat, lässt sich das ganze Buch in einer einzigen Sitzung lesen.

Okay, hier habe ich wahrscheinlich den ein oder anderen von euch verloren.

Verzeiht mir.

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Interviews mit Drehbuchautoren 6: KLAUS ROHNE

Veröffentlicht 11. Dezember 2017 in Drehbuch, Interview, Schreiben

Interview Nummer 6: Heute KLAUS ROHNE. Das erste und bislang letzte Mal habe ich Klaus auf einer Berghütte im Zillertal gesehen, wo unsere damalige gemeinsame Agentin eine grandiose Party für ihre Klienten geschmissen hat. Wenn er nicht selbst gerade auf irgendwelchen Bergen rumwandert, ist Klaus ein vielbeschäftigter Serienautor (Hauptstadtrevier, Betty Diagnose und noch so viel mehr).

Wie bist du zum Drehbuchschreiben gekommen? Studium? Zufall? Früh? Spät? Weil du nix Richtiges gelernt hast? Erzähl mal von deinem Werdegang.

Das ist ein bisschen filmreif. Ich habe ursprünglich BWL studiert und in verschiedenen Krawattenträger-Jobs gearbeitet, bis ich davon irgendwann die Schnauze voll hatte und ins Blaue hinein gekündigt habe. Ich wusste nicht, was ich machen wollte, nur, was ich nicht mehr wollte. Am Stammtisch in meiner Kneipe saß damals ein Typ, der immer Drehbücher gelesen hat (und Headwriter für eine neue Serie war). Ich fand das interessant, hab meinen Senf dazugegeben und irgendwann meinte der, ich soll doch mal was schreiben. Ohne die geringste Ahnung hab ich dann meine erste Szene geschrieben – die drehten gerade eine Sitcom für Pro7: Die Viersteins. Eine Woche später wollte mich der Produzent kennenlernen…..

Was war das erste Drehbuch, das du geschrieben hast?

Eine Episode für eben diese Sitcom. Ich hab sie schön dramatisch „Raven“ genannt. Daraus wurde dann „Kurti“.

Was war dein erstes Drehbuch, für das du bezahlt wurdest?

Genau das.

Was war dein erstes verfilmtes Drehbuch?

Und es wurde auch verfilmt und ausgestrahlt. Anfängerglück oder so.

Scheißhausliteratur (11) PURGATORY von Ken Bruen

Veröffentlicht 5. Dezember 2017 in Scheißhausliteratur

Versoffene Privatdetektive sind einer der Grundsteine des Crime/Mystery-Genres. Einer der konsequentesten Vertreter diese Spezies ist Jack Taylor, die Hauptfigur von inzwischen bereits dreizehn Romanen des irischen Autors Ken Bruen.
Der ist kein Freund von zu vielen Worten, sein Schreibstil hat etwas von Gedichten und man kann über seine kurzen Sätze sausen wie über den Nürburgring.

Wenn Ex-Bulle Jack Taylor säuft, dann säuft er richtig. In den frühen Romanen bedeutet das Kliniken und Klappmühle. Alkohol, Drogen, Depression, Selbsthass und irgendwie doch immer einen trockenen Spruch auf den Lippen zeichnen diese Figur aus.

In Purgatory, dem zehnten Roman der Reihe, lebt Taylor halbwegs nüchtern – die Betonung liegt auf halbwegs. Diesmal jagt Taylor einen Killer, der Leute, die es verdient haben, zur Strecke bringt, sprich: Dealer, Mörder, all die, die dem Gesetz bislang entkommen sind.

Aber Tatsache ist: Jack Taylor jagt niemanden. Hier liegt die Krux der Taylor-Romane. Es sind Krimis in denen der Held, wenn man es genau betrachtet, nie wirklich irgendeinen Fall löst. Er ermittelt nicht, die Antworten und Lösungen fallen ihm in den Schoß, Infos werden fast ausschließlich von außen an ihn heran getragen. Taylor agiert nicht, er reagiert. Taylor treibt irgendwie durch die Plots und am Ende werden die Bad Guys zur Strecke gebracht, aber das ist selten wirklich sein Verdienst.
Das stößt selbst mir, der langweilige Ermittler-Krimis hasst wie die Pest, inzwischen auf. In Purgatory ganz besonders. In Drehbüchern käme man mit einer Figur, die so inaktiv ist nie durch.

Manche Figuren, wie Taylors alter Boss bei der Polizei, Clancy, machen selbst nach zehn Romanen keine Entwicklung durch. Seine Szenen sind fast immer dieselben: Taylor wird von Clancys Schergen in sein Büro gezerrt, Clancy macht klar, dass er Taylor hasst und das war’s. Fühlt sich ein bisschen wie Copy & Paste an. Man wünscht sich, dass da irgendwann mal mehr kommt.

Was will ich eigentlich sagen?

Wer clevere Kriminalfälle sucht ist bei den Jack Taylor-Romanen an der falschen Adresse. Ken Bruens Interesse liegt ganz offensichtlich mehr in Jack Taylors gebrochenem Charakter, der durch Taylor gefilterten Nennung seiner Lieblingsbücher/Serien/Filme und dem Zustand Irlands, der irischen Seele und der Stadt Galway, in der die Geschichten spielen. Und mit Purgatory zeigen sich bei mir definitiv erste Müdigkeitserscheinungen mit Jack Taylor.

Aber Ken Bruen bleibt ein großartiger Autor, sein Schreibstil beeindruckend und Taylor ein gnadenlos tragischer Charakter, der unter den Ermittlerfiguren der Kriminalliteratur seinesgleichen sucht.

Weihnachtsfilme: GREMLINS

Veröffentlicht 4. Dezember 2017 in Filme

„Yum-Yum.“

Mehr als dreißig Jahre später und auf Gremlins von Joe Dante und Chris Columbus kann man immer noch zählen.

Ein großer Spaß, der sehr viel mehr Horrorfilm ist, als ich in Erinnerung hatte.

Ein Meisterwerk aus der Amblin Film Blütezeit.

Und der Gedanke an ein Remake mit CGI Gremlins ist mindestens genauso furchterregend.