It’s a long road

Veröffentlicht 12. März 2018 in Filme

Der vierte Rambo-Film von 2008 hatte seine Stärken und Schwächen. Eine der Stärken war seine kompromisslose Darstellung von Gewalt, die ganz im Gegensatz zur eher cartoonhaften Action des dritten Teils von 1988 stand. Eine der Schwächen war der in meinen Augen mehr oder weniger komplett fehlende zweite Akt der Geschichte.

Das Schönste am Film war aber die letzte Szene, die einen gelungenen Bogen zu First Blood, dem ersten Rambo-Film von 1982 schlägt. Damals kam der einsame und verlorene Vietnamheimkehrer, John Rambo, mit geschultertem Seesack in das kleine Städtchen Hope und der ganze Ärger begann. Er landete im Gefängnis, kehrte nach Vietnam zurück, rettete seinen Mentor Trautman aus Afghanistan und endete bis Teil 4 als Schlangenjäger in Thailand.

Am Ende des vierten Films kehrt John Rambo nach fast dreißig Jahren ein zweites Mal in seine Heimat zurück. Diesmal endgültig, wie es scheint, und wie man ihm wünscht.

Zwei Filme und zwei Einstellungen zwischen denen 26 Jahre liegen.