HAPPY HALLOWEEN!

Veröffentlicht 31. Oktober 2018 in Allgemein

Der Horroktober ist da!

Veröffentlicht 4. Oktober 2018 in Allgemein

Die wilden Achtziger: Death Wish 3

Veröffentlicht 9. März 2018 in Allgemein, Filme

Der erste Death Wish aka Ein Mann sieht rot, nach dem gleichnamigen Roman von Brian Garfield, war ja noch ein halbwegs interessanter Versuch sich dem Thema Selbstjustiz anzunehmen. Aber schon im zweiten Film ging das aus dem Fenster. Nach dem Mord an seiner Frau wird in Teil 2 nun auch noch Paul Kerseys Tochter ermordet. Also lädt Charles Bronson als Kersey wieder durch, sucht und meuchelt die Killer, diesmal in Los Angeles. Schon dabei trug Bronson ungefähr soviel Emotionen zur Schau wie Chuck Norris.

1985 folgte dann Death Wish 3, wie Teil 2 produziert von der berühmt-berüchtigten Produktionsfirma Cannon-Films, die sich nach ihren Billiganfängen zu eigen gemacht hatte, Franchises zu übernehmen und Stars mit Geld zuzuscheißen (was über kurz oder lang dann auch zum Niedergang des Ladens führte).

Paul Kersey kommt nach New York zurück. Der Freund, den er besuchen will, wird kurz zuvor von einer Straßengang ermordet, die sich lustige Muster ins Gesicht malt. Natürlich wird Kersey zunächst verhaftet, weil man ihn für den Mörder hält und er lässt sich von den Polizisten im Revier verprügeln, ohne ein einziges Mal darauf hinzuweisen, dass er unschuldig ist. Kersey ist kein Freund vieler Worte. Lieber legt er sich in der Gemeinschaftszelle mit einem duschgeknallten Hünen an, der natürlich der Boss der Straßengang ist, die seinen Freund ermordet haben. Schließlich wird Bronson vom Polizeichef freigelassen, mit dessen Segen Selbstjustiz zu üben. Was Kersey dann den Rest des Films auch tut: mit riesigen Wummen, lustigen Fallen, einem alten MG und Raketenwerfern.

Alles an diesem Film ist schwachsinnig und herrlich zugleich. Die Gangs, die die Straßen beherrschen, sich allesamt aufführen wie wilde Tiere und aussehen wie eine Mischung aus Breakdancern und Endzeit-Irren aus einem Mad-Max-Film. Der Polizeichef, der Bronson auf die Gangs loslässt und gleichzeitig mahnt es nicht zu weit zu treiben. Die „Liebensgeschichte“ zwischen Bronson und der blonden Juristin, die nur dazu da ist, um noch einen weiteren Menschen zu ermorden, der Kersey nahesteht, auch wenn ihm das seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen ungefähr so nahegeht, als wäre er in Hundekacke getreten. Wobei mich persönlich so ein Tritt in Hundekacke ja schon mächtig wütend macht.

Die wilden Achtziger: SNAKE EATER mit Lorenzo Lamas

Veröffentlicht 25. Februar 2018 in Allgemein, Filme

In den Achtzigern, lange vor Internet-Trailern, waren die leeren Film-Boxen in den Videotheken die einzige Möglichkeit sich ein Bild von Filmen zu machen, vor allem denen, die das Licht des Lebens nur auf Video erblickten. All die billig runtergekurbelten Genre-Filmchen, von denen viele versuchten auf der Erfolgswelle eines großen Hollywood-Blockbusters zu reiten. Was waren da für Perlen dabei.

Einer, dessen beschissenes Cover mir immer wieder ins Auge fiel war Snake Eater mit Lorenzo Lamas, der damals durch Serien wie Falcon Crest und Renegade bekannt war.  Story: Ein Ex-Soldat, jetzt Bulle, muss seine von Rednecks entführte Schwester befreien und den Tod der Eltern rächen. Dirty Harry meets Rambo meets Deliverance.

Allein das ellenlange Intro, das nichts mit dem Rest des Films zu tun hat, ist Gold wert: Der obercoole Snake Eater (Sonnenbrille, Zigarillo) verführt als Undercover-Cop eine Gangsterbraut zum gegenseitigen Spriptease, damit es die obligatorischen Möpse zu sehen gibt. Und als dann die Komplizen der Gangsterbraut auftauchen, während der nackte Snake Eater die nackte Gangsterbraut vernaschen will, erledigt er die Typen mit Dschungelfallen a la Rambo, sprich Nägeln, die aus dem Boden schießen und Füße durchbohren. Fliehende werden von einem Netz gefangen.

Parallel dazu sehen wir draußen zwei wartende Cops, die uns erzählen, was wir wissen müssen: das ihr Kollege ein Elite-Soldat der berühmt-berüchtigten Snake-Eater- Einheit war – selbstverständlich einer der Besten. Außerdem pinkelt einer der beiden Bullen in einen Plastikbecher und schenkt ihn dann einem bettelnden Obdachlosen, der den Inhalt für Kaffee hält. An Humor wurde also auch gedacht.

Anschließend fährt der Snake Eater (natürlich auf einem Chopper) in seine Lieblings-Bar. Kurz davor muss er einem Kind ausweichen, stürzt und fliegt in einem Salto auf die Terrasse der Bar. Bei der Landung zertrümmert er einen Tisch und das Bier eines hünenhaften Bikers. Der Biker-Hüne findet das gar nicht witzig und schüttet dem Snake Eater ein Bier in den Schoß. Das kann der wiederum nicht auf sich sitzen lassen. Es folgt eine ungelenke Prügelei, in der der Snake Eater dem Biker eine Filmbierflasche nach der andern auf dem Kopf zerdeppert. Irgendwann ist der Kampf vorbei, der Snake Eater will endlich sein wohlverdientes Bier zischen, da erscheint ein Polizist und sagt ihm, dass seine Eltern ermordet wurden und seine Schwester verschwunden ist. Scheiß-Tag.

Frohe Weihnachten!

Veröffentlicht 23. Dezember 2017 in Allgemein

#Buchpassion: Lieblingsautor*in

Veröffentlicht 4. Oktober 2017 in Allgemein, Schreiben

Ich habe keinen einzelnen Lieblingsautoren.

Ich habe viele verschiedene Lieblingsautoren.

Aber für die #Buchpassion mache ich mal eine Ausnahme und nenne einen Namen.

Don Winslow.

Vor Jahre schwärmte mir mein Freund Michel Birbaek, selbst Autor von fünf Romanen (der sechste erscheint demnächst), immer von einem Buch namens The Life and Death of Bobby Z vor.

Irgendwann habe ich das dann mal gelesen.

Und hatte die Droge Winslow intus.

Die Sucht wurde mit jedem Buch größer.

Buchbeginn – James Crumley – The Last Good Kiss

Veröffentlicht 1. September 2017 in Allgemein, Roman

Auf Twitter kursiert momentan ein Hashtag namens #Buchbeginn, wo Leser die ersten Sätze der Bücher, die sie gerade lesen (oder mögen) posten. Schöne Idee.

Mir kam da sofort der Anfang eines Romans von James Crumley in den Sinn.

Der bereits verstorbene Crumley schrieb sieben Hardboiled-Crime-Romane mit den Privatdetektiven C.W.Sughrue und Milo Milodragatovich, die zu den Klassikern des Genres zählen, auch wenn Crumley nie den Mainstream-Erfolg der vielen Crime-Kollegen hatte, die seine Arbeit bewundern.

Wer auf zynische, schwer trinkende Privatdetektive mit Herz und Schnauze steht, sollte sich Crumleys Bücher nicht entgehen lassen.

Hier der nicht umsonst viel zitierte erste Satz aus Crumleys erstem Roman mit C.W. Sughrue, The Last Good Kiss:

 

Autorenwahnsinn 2017 – Tag 31: Wie geht es weiter? Dein Jahresziel

Veröffentlicht 31. August 2017 in Allgemein, Kurzgeschichten, Schreiben

Die Veröffentlichung von „Einen Kopf kürzer – Geschichten von der dunklen Seite“, meiner ersten Kurzgeschichtensammlung.

Hoffentlich pünktlich zu Halloween.

Autorenwahnsinn 2017 – Tag 30: Dein bester Schreibtipp

Veröffentlicht 30. August 2017 in Allgemein, Schreiben

Hör nicht auf Schreibtipps.

Oder:

Schreiben.

Lesen.

Repeat.

Autorenwahnsinn 2017 – Tag 29: Killed Darlings – Gelöschte Szenen

Veröffentlicht 29. August 2017 in Allgemein, Schreiben

Meine beiden Romane haben keine Killed Darlings – Gelöschte Szenen.

Da ist alles drin, was rein sollte, und was nicht rein sollte ist nicht drin und braucht auch niemand zu lesen.