Neue Folge ALARM FÜR COBRA 11: Das Power-Paar

Veröffentlicht 31. Oktober 2018 in Drehbuch, Serien, TV

Letzten Donnerstag im TV, noch in der Mediathek, meine neue Folge Alarm für Cobra 11: Das Power-Paar.

Hier der Trailer:

Die Heiland – Wir sind Anwalt

Veröffentlicht 4. Oktober 2018 in Drehbuch, Serien, TV

Seit September läuft in der ARD jeden Dienstag um 20:15 Uhr die neue Anwaltsserie Die Heiland – Wir sind Anwalt, über eine blinde Berliner Anwältin und ihre unkonventionelle junge Gehilfin.

Bei der Folge Verlorene Unschuld war ich Co-Autor und die Folge Tiefer Fall stammt aus meiner Feder (Fingerspitzen trifft es wohl besser).

Die ersten fünf Folgen, darunter die beiden genannten, sind noch immer in der ARD Mediathek abrufbar.

Die sechste und letzte Folge der ersten Staffel läuft am kommenden Dienstag, dem 09.10.18.

FOTO: obs/ARD Das Erste/ARD/Reiner Bajo

 

Zu Gast beim Serienreif Podcast von Jens Mayer

Veröffentlicht 2. Mai 2018 in Drehbuch, Filme, Interview, Roman, Schreiben, Serien, TV

Diese Woche bin ich zu Gast beim Serienreif Podcast  vom Berliner Journalisten und Autoren Jens Mayer.

Der Podcast von Jens über das deutsche Seriengeschäft, in dem die Kreativen aus dem Nähkästchen plaudern, ist eine tolle Sache, die ich jedem Interessierten, ob aus der Branche oder nur Fan, sehr ans Herz legen kann.

Danke für das Gespräch, Jens. Hat einen Riesenspaß gemacht!

S03E08 GAST: Stefan Barth (Alarm für Cobra 11 | Der Clown | Was nicht passt, wird passend gemacht)

KING CONAN: CROWN OF IRON von John Milius

Veröffentlicht 23. März 2018 in Drehbuch, Kino

John Milius‚ Conan-Verfilmung von 1982,nach den Geschichten von Robert E. Howard, ist nicht nur Arnold Schwarzeneggers erste große Hauptrolle, sondern auch ein Klassiker des Fantasy-Film, voller großartiger Szenen und Momente und einem grandiosen Score von Basil Poledouris. Damals, als man noch keine gigantischen CGI-Armeen hatte und auch nicht brauchte, um solche Filme zu machen.

Einer meiner absoluten Favoriten. Pures Kino.

Gegen 2001 gab es kurzzeitig Hoffnung, dass Milius die lange angekündigte Fortsetzung King Conan, die das letzte Bild von Conan the Barbarian verspricht, drehen würde, produziert von den Wachowski-Schwestern, die damals durch den Erfolg der Matrix-Filme die Power hatten solche Projekte anzuschieben.

Inzwischen hat der bereits 74 Jahre alte John Milius einen Schlaganfall überlebt und es ist eher unwahrscheinlich, ob er noch mal für Conan hinter der Kamera stehen wird. Was es aber gibt, ist sein Drehbuch zu King Conan: Crown of Iron aus dem Jahr 2001. Eine direkte Fortsetzung seines Film von ’82, in dem Conan einen Sohn namens Kon mit einer Schneegöttin zeugt und erfolgreicher Feldherr der Aquilonier wird. Zum Dank krönen sie den Barbaren zum König von Zingara – und berauben ihn damit seines Mojos. Conan wird fett, faul und gefräßig, frönt Wein, Weib und Gesang und verliert seine barbarischen Instinkte, während die Aquilonier ihm den Sohn entfremden und zu seinem eigenen Nachfolger trainieren. Aber am Ende findet Conan seinen inneren Barbaren wieder und tritt gemeinsam mit Kon gegen seine durchtriebenen aquilonischen Herren an. Köpfe rollen und zwar nicht zu knapp.

Das Drehbuch endet mit der Ankündigung eines dritten Teils: Beneath My Sandaled Feet. Keine Ahnung, ob Milius die Geschichte jemals auch geschrieben hat, sie wäre aber sicherlich genauso schön zu lesen wie King Conan.

Gut möglich, dass es noch mal einen Film mit Arnold Schwarzenegger als King Conan geben wird, das Projekt hat inzwischen haufenweise andere Drehbuchautoren durchlaufen, aber ehrlich gesagt, der einzige Conan-Film, der mich interessiert, ist einer von John Milius.

Also bleibt sein Drehbuch King Conan: Crown of Iron und die Kraft der Vorstellung.

PS: Wer die Doku Milius über einen von Hollywoods großen Drehbuchautoren und Regisseuren nicht kennt, sollte das ändern.

Interviews mit Drehbuchautoren 10: Roland Heep

Veröffentlicht 15. Januar 2018 in Drehbuch, Interview, Schreiben

Heute lässt Roland Heep die Hosen runter.

Roland und ich haben Anfang der Neunziger Theater-Film-Fernsehen in Bochum studiert, ohne dabei persönlich in Kontakt zu kommen. Tatsächlich habe ich aber eins seiner von ihm im Interview erwähnten studentischen Seminare besucht. Wenn ich mich recht erinnere, ging es dabei um das Hollywood-Kino der Achtziger. Die studentischen Seminare von Roland und Co. waren ein Highlight im ansonsten eher drögen Seminar-Angebot a la „Der iranische Film nach 1940“.

Später, als wir beide für die Serie Der Clown schrieben, habe ich dann mal einen Tag lang mit Roland und seinen Kollegen zusammengesessen, um über einen Clown-Kinofilm zu brainstormen, der eine Herzensangelegenheit unseres Produzenten war. Den Kinofilm gab es später dann tatsächlich mal, allerdings hatten weder Roland noch ich damit zu tun.

Ein paar Jahre später haben wir für mehrere Tage zusammen im Writers Room einer Serie über internationale Schatzsucher gesessen. Aber wie bereits im Vorwort eines anderen Interviews erwähnt, erlebten diese Schatzsucher ihre Abenteuer leider nur auf dem Papier.

Roland und Kollege Gerry Streberg hosten übrigens einen tollen Podcast namens Viele Wege führen nach Om, der sich mit den großen Fragen des Lebens befasst. Was das heißt? Hört am besten selbst rein. Lohnt sich.

Jetzt aber zu Rolands Interview. Here you go:

Wie bist du zum Drehbuchschreiben gekommen? Studium? Zufall? Früh? Spät? Weil du nix Richtiges gelernt hast? Erzähl mal von deinem Werdegang.

Nachdem ich als Kind in kurzer Folge The Empire Strikes Back, Raiders of the Lost Ark, und E.T. im Kino gesehen habe, wusste ich, ich will Filmemacher werden. Zuerst natürlich Regisseur, aber als mir klar wurde, dass es Leute gibt, die sich gemütlich zu Hause im Warmen die Geschichten ausdenken und nicht wie der Rest des Teams Nachts im Regen frieren müssen, habe ich lieber angefangen zu schreiben.

Nach dem Abi habe ich Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Uni Bochum studiert. Da hätte man zwar auch was über Andrej Tarkowsky oder das südbalinesische Tanztheater im Experimentalfilm der 20er Jahre lernen können, aber wir hatten zum Glück einen fantastischen Dozenten, der es uns ermöglicht hat ein etwas interessanteres Alternativprogramm anzubieten. Also haben diverse Kommilitonen Seminare zum Thema, Monty Python, Star Trek, Splatterfilme oder Bruce Lee gegeben. Ich selber habe ein Semester lang über die Filme von Steven Spielberg doziert.

Während der Zeit hab ich als Filmjournalist und Co-Autor diverser Begleitbücher über The X-Files zum ersten Mal mit meinen Texten Geld verdient.

Nach der Zwischenprüfung wollte ich eigentlich nur ein Praktikum bei der RTL Soap Unter Uns machen. Aber damals in den 90ern gab es großen Bedarf an Autoren und Kollege Koopmann hat mich direkt als Storyliner angeheuert. In den folgenden drei Jahren hab ich dann alle Grundlagen des Fernsehschreibens und Produzierens gelernt und wurde dafür auch noch äußerst gut bezahlt. Um es mit dem Titel meiner Lieblingsfolge Star Trek – TNG zu sagen: „The best of both worlds.“ (An die Uni bin ich selbstverständlich nie mehr zurück.)

1999 haben Frank und ich dann Kontakt zu Action Concept und der Columbia bekommen und parallel unsere ersten „richtigen“ Drehbücher für die ARD Snowboarder Serie Powder Park und die RTL Action Serie Der Clown geschrieben. Da haben wir ja auch dich kennengelernt.

Kurz danach haben Frank und ich mit Jeanet Pfitzer und Jörg Alberts die Autorengruppe „mondo23“ gegründet, die bis heute besteht.

 Was war das erste Drehbuch, das du geschrieben hast?

Ein Lethal Weapon rip-off Action Thriller. Mit 16.

Was war dein erstes Drehbuch, für das du bezahlt wurdest?

Bei Unter Uns wurde ich zwar schon für’s Folgen schreiben bezahlt, streng genommen waren das aber „nur“ Treatments, die Dialoge haben andere geschrieben. Mein erstes richtiges Drehbuch war eine Folge für Powder Park.

 Was war dein erstes verfilmtes Drehbuch?

Eben diese Folge von Powder Park.

Interviews mit Drehbuchautoren 9: USCHI MÜLLER

Veröffentlicht 8. Januar 2018 in Drehbuch, Interview, Schreiben

Interview Nummer Neun. Heute mit Uschi Müller (Hinter Gittern, Solo Köln).

Bis der Starbucks in unserer gemeinsamen Hood dichtmachte sind Uschi und ich uns dort gelegentlich morgens über den Weg gelaufen und haben Erlebnisse von der Front ausgetauscht. Jetzt brauchen wir einen neuen Laden (obwohl der verdammte Starbucks schon lange auf dem absteigenden Ast war).

Wie bist du zum Drehbuchschreiben gekommen? Studium? Zufall? Früh? Spät? Weil du nix Richtiges gelernt hast? Erzähl mal von deinem Werdegang.

Geschrieben habe ich schon mit elf. Aber am Niederrhein war das Berufsbild „Drehbuchautor“ noch nicht so verbreitet in den 70er Jahren. Also wurde ich Lehrerin. Fast jedenfalls. Gerettet hat mich ein Schreibmaschinenkurs. Damit konnte ich schon mal Produktionssekretärin werden. Damals, Mitte der 80er, der klassische Branchen-Einstieg für Frauen. Aber später auch ein genialer Einstieg fürs Schreiben. Richtig gebracht hat das aber erst in den frühen 90ern was. Als die Privaten mit GZSZ und die ARD mit Verbotene Liebe auf den Markt kamen. Die Öffentlich-Rechtlichen hatten bis dahin ja nur Herbert Reinecker, der alles schrieb. Zumindest gefühlt.

Was war das erste Drehbuch, das du geschrieben hast?

Die Adaption einer Folge von Married With Children. 1992 versuchte RTL sich mal mit einer deutschen Version davon: Hilfe, meine Familie spinnt. Im Original ging’s um Elvis Presley, in der Fälschung um Roy Black. „Ganz in Schweiß“ hieß es. Es wurde nie gedreht, weil es zu frech war. Und Roy Black tot. Aber die Chefautoren haben mir ein Karaoke-Ständchen gesungen.

Was war dein erstes Drehbuch, für das du bezahlt wurdest?

Für das obige Buch leider nicht. Dann war ich nach diversen Shadows und Bearbeitungen von Sitcoms jahrelang erstmal Storyliner, Story Editor und Chefautorin bei zahlreichen Dailys und Telenovelas wie die oben erwähnten. Das wurde sehr gut bezahlt. Das erste, ganz und gar eigene bezahlte Buch aber war für Hinter Gittern. Da war ich insgesamt fünf Jahre. Eine großartige Zeit, in der ich sehr viel gelernt habe. Ich glaube, ich könnte aus jedem deutschen Gefängnis ausbrechen.

Was war dein erstes verfilmtes Drehbuch?

Eben dieses.

Interviews mit Drehbuchautoren 8: DAVID UNGUREIT

Veröffentlicht 3. Januar 2018 in Drehbuch, Interview, Schreiben

Frohes Neues!

In diesem Sinne: Neues Interview – heute: David Ungureit (Die Anrheiner, Danni Lowinski).

Als ich David das letzte Mal gesehen habe, hatte ich hinterher einen Kater, aber das will ich ihm mal nicht ankreiden. Es war die Schuld von Bene Gollhardt (Interview Nummer 4), denn der hatte Geburtstag.

Wie bist du zum Drehbuchschreiben gekommen? Studium? Zufall? Früh? Spät? Weil du nix Richtiges gelernt hast? Erzähl mal von deinem Werdegang.

Eigentlich wollte ich Musiker werden, hatte eine Band und habe, eher so nebenbei, studiert. Leider wurde meine Liebe zur Musik von der Musik nicht im gleichen Maße erwidert, und mein Studium führte auch nicht ins Berufsleben. Irgendwann zeigte mir ein Freund ein Drehbuch einer deutschen Krimiserie, für die er als Schauspieler engagiert war. In unserer jugendlichen Arroganz sagten wir: „Wie grottig. Das können wir besser“ und beschlossen, DEN Film zu schreiben, den wir selber gerne im Kino sehen wollten. Es wurde ein wüstes Drehbuch zu einem unbezahlbaren Science-Fiction-Film, der folgerichtig nie gemacht wurde. Allerdings konnten wir einige Aufmerksamkeit erregen, denn solche Drehbücher wurden (und werden) wohl eher selten als Visitenkarten von Neulingen vorgelegt. Eine Art unfreiwilliger „USP“, der zu ersten Aufträgen führte. Der Anfang war gemacht.

Was war das erste Drehbuch, das du geschrieben hast?

Weil das oben genannte Science-Fiction-Buch so lange dauerte, wurde es überholt von einem Kurzfilmdrehbuch, das unter dem Titel Willkommen im Team tatsächlich auch verfilmt wurde.

Was war dein erstes Drehbuch, für das du bezahlt wurdest?

In den ersten beiden Jahren wurde ich (abgesehen von einer Drehbuchförderung) ausschließlich für Exposés und Konzepte bezahlt. Als ich mich daran fast schon gewöhnt hatte, sollte ein Konzept, an dem ich mitgeschrieben hatte, dann realisiert werden: Die WDR-Serie Die Anrheiner, für die ich dann über 40 Folgen schrieb. Folge 1 war wohl mein erstes Buch, für das ich Kohle bekam.

Was war dein erstes verfilmtes Drehbuch?

Siehe oben: Willkommen im Team.

Interviews mit Drehbuchautoren 7: ALEXANDER LINDH

Veröffentlicht 18. Dezember 2017 in Drehbuch, Interview, Schreiben

Interview Nummer Sieben. Heute mit Alexander Lindh (Armans Geheimnis).

Wir sind uns (noch) nicht persönlich über den Weg gelaufen, sondern auf Twitter begegnet, und Alexander hat netterweise sofort zugesagt bei den Interviews mitzumachen.

Also ohne weiteres Gefasel zu Alexanders Antworten:

Wie bist du zum Drehbuchschreiben gekommen? Studium? Zufall? Früh? Spät? Weil du nix Richtiges gelernt hast? Erzähl mal von deinem Werdegang.

Ich wusste schon als Teenager, dass ich gerne „irgendwas mit Schreiben“ machen wollte. Ich habe dann nach dem Abi vom Institut für Kreatives Schreiben an der Uni Hildesheim erfahren und dort drei Jahre studiert. In der Zeit begann so langsam der Serienhype und ich hatte ein paar aufmerksame Dozentinnen und Dozenten, die sich früh mit dem seriellen Erzählen beschäftigt haben, und dazu Seminare angeboten haben.

Einer davon war Joachim Friedmann, ein Autor, der neben seiner Lehrtätigkeit unter anderem für Gute Zeiten Schlechte Zeiten arbeitete und uns erzählte, dass man in Deutschland in der Soap nicht wirklich anders arbeitet, als bei den Sopranos. Ich habe Joachim gefragt, ob ich im Story-Team von GZSZ mal ein Praktikum machen könnte. Aus dem Praktikum wurden zwei Jahre als Storyliner, Editor und Dialog-Autor. Irgendwann reichte es mir und ich bewarb mich für das Serial-Eyes-Programm an der DFFB, ein Zusatzstudium für junge Serienautoren und Autorinnen. Seit dem arbeite ich als freier Drehbuchautor.

Was war das erste Drehbuch, das du geschrieben hast?

In der Uni habe ich für ein Seminar einen Kurzfilm über einen Mann geschrieben, der nach seinem Tod wieder in der Gebärmutter seiner Mutter aufwacht.

Was war dein erstes Drehbuch, für das du bezahlt wurdest?

Ein Treatment für GZSZ.

Was war dein erstes verfilmtes Drehbuch?

Siehe oben.

Interviews mit Drehbuchautoren 6: KLAUS ROHNE

Veröffentlicht 11. Dezember 2017 in Drehbuch, Interview, Schreiben

Interview Nummer 6: Heute KLAUS ROHNE. Das erste und bislang letzte Mal habe ich Klaus auf einer Berghütte im Zillertal gesehen, wo unsere damalige gemeinsame Agentin eine grandiose Party für ihre Klienten geschmissen hat. Wenn er nicht selbst gerade auf irgendwelchen Bergen rumwandert, ist Klaus ein vielbeschäftigter Serienautor (Hauptstadtrevier, Betty Diagnose und noch so viel mehr).

Wie bist du zum Drehbuchschreiben gekommen? Studium? Zufall? Früh? Spät? Weil du nix Richtiges gelernt hast? Erzähl mal von deinem Werdegang.

Das ist ein bisschen filmreif. Ich habe ursprünglich BWL studiert und in verschiedenen Krawattenträger-Jobs gearbeitet, bis ich davon irgendwann die Schnauze voll hatte und ins Blaue hinein gekündigt habe. Ich wusste nicht, was ich machen wollte, nur, was ich nicht mehr wollte. Am Stammtisch in meiner Kneipe saß damals ein Typ, der immer Drehbücher gelesen hat (und Headwriter für eine neue Serie war). Ich fand das interessant, hab meinen Senf dazugegeben und irgendwann meinte der, ich soll doch mal was schreiben. Ohne die geringste Ahnung hab ich dann meine erste Szene geschrieben – die drehten gerade eine Sitcom für Pro7: Die Viersteins. Eine Woche später wollte mich der Produzent kennenlernen…..

Was war das erste Drehbuch, das du geschrieben hast?

Eine Episode für eben diese Sitcom. Ich hab sie schön dramatisch „Raven“ genannt. Daraus wurde dann „Kurti“.

Was war dein erstes Drehbuch, für das du bezahlt wurdest?

Genau das.

Was war dein erstes verfilmtes Drehbuch?

Und es wurde auch verfilmt und ausgestrahlt. Anfängerglück oder so.

Interviews mit Drehbuchautoren 5: ANDREAS FUHRMANN

Veröffentlicht 4. Dezember 2017 in Drehbuch, Interview, Schreiben

Das heutige Interview ist mit Andreas Fuhrmann (GZSZ, Hinter Gittern, Neighbours und und und …), den ich bei der Entwicklung eines Serienprojekts kennengelernt habe, einer Comedy über Witwen und Callboys (in unserem Writers Room flog beim Brainstorming ein Gummipimmel von Autor zu Autor – don’t ask).

Die Serie war so gut wie gedreht, wir hatten das berühmte Greenlight, wir hatten Bücher, es wurden Locations gesucht – und dann plötzlich: Ende im Gelände. Warum weiß keiner so genau, aber das „Warum“ spielt bei diesen Dingen eigentlich auch keine Rolle, denn es macht selten Sinn.

Also, hier kommt Andreas – so trocken wie ein Gin auf Eis:

Wie bist du zum Drehbuchschreiben gekommen? Studium? Zufall? Früh? Spät? Weil du nix Richtiges gelernt hast? Erzähl mal von deinem Werdegang.

Ich habe immer schon für mich Sachen geschrieben, früher eher journalistisch. Als ich nach meiner LEHRER-Ausbildung (2 Staatsexamina!!!!!) an meiner Doktorarbeit über deutsche Missionsgeschichte (kein Witz) saß und absolut pleite war, sagte mir ein Freund (Oli Hein): „Mach doch Soap – du redest doch ohnehin jeden Tag so viel Scheiß. Das kannst du dir doch auch bezahlen lassen.“ (Jedes Wort davon ist wahr).

Der Rest ist Geschichte …

Was war das erste Drehbuch, das du geschrieben hast?

Gute Zeiten – Schlechte Zeiten

Was war dein erstes Drehbuch, für das du bezahlt wurdest?

Gute Zeiten – Schlechte Zeiten

Was war dein erstes verfilmtes Drehbuch?

Gute Zeiten – Schlechte Zeiten