Für den Clown nach Portugal

Veröffentlicht 28. Juni 2017 in Schreiben, Serien, TV

Man liest ja immer gern von Drehbuchautoren, die von ihren Produzenten an exotische Ort geschickt werden, wo sie in irgendwelchen Villen am Meer die Drehbücher runterhämmern. Ist mir in zwanzig Jahren noch nie passiert.

Na ja, nicht ganz.

Während unserer Zeit bei Der Clown durften mein Co-Autor Christian und ich mal auf Produktionskosten für ein Wochenende nach Portugal reisen, um unsere Story für eine Clown-Doppelfolge, die dort spielen sollte, gleich auf vorhandene Locations zu schreiben.

Wir lernten, dass die Portugiesen ein schönes Stück Fleisch gern erst um elf Uhr Abends in die Pfanne hauen und dafür dann auch später aufstehen. Außerdem ist Christian, wenn ich mich recht erinnere, nach einem Restaurantbesuch, der Genuss einer Portion Muscheln auf den Magen geschlagen.

Immer aufpassen mit den Früchten des Meeres.

Hier seht ihr den finalen Kampf zwischen Max Zander und Bad Guy Hartmann vor dem malerischen Hintergrund der portugiesischen Küste:

 

Hartman VS Max Zander

Après Jérôme, encore un autre méchant culte dans la série… HARTMAN !Il aura été présent dans 4 superbes épisodes.Et vous, que pensez-vous de Hartman ?

Posted by LE CLOWN (Der Clown) – Série TV on Mittwoch, 28. Juni 2017

Die meterlange Blutspur

Veröffentlicht 27. Juni 2017 in Schreiben, Serien, TV

Die RTL-Serie Der Clown war mein allererster bezahlter Job als Drehbuchautor. Zusammen mit meinem Freund und Kollegen Christian Zübert durfte ich in knapp drei Jahren fast zwanzig Bücher für die Action Concept – Produktion schreiben.

Eines Tages war es soweit. Eine der Nebenfiguren, der Anwalt Ludowksi (Volkmar Kleinert), Freund und Mentor von Hauptfigur Max Zander (Sven Martinek), sollte das Zeitliche segnen, und Christian und ich hatten die Ehre ihn aus der Serie zu schreiben.

Einen Kopf kürzer – Geschichten von der dunklen Seite

Veröffentlicht 20. Juni 2017 in Kurzgeschichten, Schreiben

Na, was haltet ihr von dieser Beschreibung. Klingt die interessant?

Ob bei einem nächtlichen Freibadbesuch, beim Joggen im Stadtwald, in einem Erdloch in Syrien, zu Halloween, im zweiten Weltkrieg, einer Videothek, auf einer paradiesischen Insel oder in uns selbst.

Die dunkle Seite lauert überall.

„Einen Kopf kürzer“ sammelt zwölf Kurzgeschichten nach denen das Löschen der Nachttischlampe hoffentlich etwas schwerer fällt.

Die Geschichten sind geschrieben, müssen nur noch korrigiert, lektoriert und in digitale Form gebracht werden. Also noch einiges an Arbeit. Ein Cover braucht es auch noch. Aber die Idee dazu habe ich immerhin schon.

Dann mal ran.

Interview bei mordsbuch.net

Veröffentlicht 2. Mai 2017 in Drehbuch, Roman, Schreiben

Ich durfte der netten Bianca Pohlig von Mordsbuch ein Interview geben. Einfach unten klicken:

Interview mit Stefan Barth

 

Das allererste Drehbuch „Cosmo & Sherin“

Veröffentlicht 4. Januar 2017 in Drehbuch, Schreiben

Die erste und letzte Seite meines allerersten Drehbuchs von 1994. On spec geschrieben, sprich einfach so, ohne Auftrag, just for fun. Dreiste Kopie/Mischung von Lethal Weapon/The Last Boy Scout. Inhaltlich wie stilistisch. Nur nicht so gut.fullsizerenderfullsizerender-1

Monday, bloody Monday

Veröffentlicht 28. November 2016 in Allgemein, Schreiben

Aufstehen.
Kaffee machen.
Moin-Bild auf Facebook/Twitter posten.
Stullen für die Brut schmieren.
Mit der Brut frühstücken.
Mit einem Teil der Brut spielen.
Duschen.
Mit einem Teil der Brut spielen.
Teil der Brut zur Kita bringen.
Zum Bäcker: Espresso und Baguette, dabei Script Notes, Movie Crypt oder Writer’s Panel Podcast hören.

Wer Drehbücher schreiben will…

Veröffentlicht 8. November 2016 in Drehbuch, Filme, Kino, Schreiben

Der kann sich eins oder mehrere der unzähligen How-to-do-Bücher besorgen, die sich inzwischen gegenseitig von den Bücherregalen schubsen (und in den meisten Fällen von Leuten geschrieben werden, die selbst nicht einen produzierten Film vorzuweisen haben).

Oder er kann Drehbücher lesen. Echte Drehbücher von echten Drehbuchautoren.

Ich hab kürzlich bei meinen Eltern zwei Drehbücher vom großen Shane Black („The Nice Guys“ gerade auf Blu-Ray/Digital raus) wiedergefunden, die mehr oder weniger meine Bibel waren, als ich 1994 mein allererstes Drehbuch „Cosmo & Sherin“ geschrieben hab. Was unweigerlich dazu führte, dass es ein ziemlich dreister Abklatsch von beidem war.

Anfänge: „Ich lehnte an der Theke, in der Hand einen großen Krug Bier…“

Veröffentlicht 2. November 2016 in Allgemein, Schreiben

Kürzlich hab ich beim Stöbern in alten Unterlagen einen meiner ersten Schreibversuche gefunden: Den Anfang eines Westerns, entstanden in meiner Schulzeit, schätzungsweise irgendwann in oder nach der 7. Klasse. Mit Füller in ein liniertes Schulheft gekrakelt. Inspiriert von Groschenheft-Western wie denen von G.F. Unger und der Captain Concho-Reihe von einem gewissen Bill Murphy. Da waren die Männer noch Männer, spülten sich den Staub mit Bier aus der Kehle und „taten herzhafte Rülpser“. Prost!1-schreibversuche