Monday, bloody Monday

Veröffentlicht 28. November 2016 in Allgemein, Schreiben

Aufstehen.
Kaffee machen.
Moin-Bild auf Facebook/Twitter posten.
Stullen für die Brut schmieren.
Mit der Brut frühstücken.
Mit einem Teil der Brut spielen.
Duschen.
Mit einem Teil der Brut spielen.
Teil der Brut zur Kita bringen.
Zum Bäcker: Espresso und Baguette, dabei Script Notes, Movie Crypt oder Writer’s Panel Podcast hören.

Neues Taschenbuch von „Drecksnest“

Veröffentlicht 11. November 2016 in Drecksnest, Roman

Anders ausgedrückt: eine neue Version des Taschenbuchs. Beim ersten Hochladen auf Createspace hatte ich es etwas eilig und habe ein paar Dinge übersehen: Das Times New Roman nicht unbedingt die beste Schrift für eine Print-Ausgabe ist, daß Schrift und Zeilenabstand noch zu groß und das die Seitenzahlen noch mal in einem anderen Font waren. Für Freunde von Büchern mit großer Schrift sicher nett, aber nicht besonders hübsch. Das habe ich nun korrigiert (und noch einen Fehler ausgebügelt).

Wer Drehbücher schreiben will…

Veröffentlicht 8. November 2016 in Drehbuch, Filme, Kino, Schreiben

Der kann sich eins oder mehrere der unzähligen How-to-do-Bücher besorgen, die sich inzwischen gegenseitig von den Bücherregalen schubsen (und in den meisten Fällen von Leuten geschrieben werden, die selbst nicht einen produzierten Film vorzuweisen haben).

Oder er kann Drehbücher lesen. Echte Drehbücher von echten Drehbuchautoren.

Ich hab kürzlich bei meinen Eltern zwei Drehbücher vom großen Shane Black („The Nice Guys“ gerade auf Blu-Ray/Digital raus) wiedergefunden, die mehr oder weniger meine Bibel waren, als ich 1994 mein allererstes Drehbuch „Cosmo & Sherin“ geschrieben hab. Was unweigerlich dazu führte, dass es ein ziemlich dreister Abklatsch von beidem war.

Kurzgeschichte: „Keiner kommt hier lebend raus“

Veröffentlicht 7. November 2016 in Kurzgeschichten

„Wir kommen hier nicht lebend raus.“

„Wir wär’s mit ein bisschen Optimismus.“

„Wir kommen hier nicht lebend raus.“

„Diese Einstellung ist so was von beschissen.“

„Ne, sie ist ehrlich.“

„Was heißt das? Du gibst auf?“

„Ich gebe nicht auf. Aber wir haben keine Chance.“

Anfänge: „Ich lehnte an der Theke, in der Hand einen großen Krug Bier…“

Veröffentlicht 2. November 2016 in Allgemein, Schreiben

Kürzlich hab ich beim Stöbern in alten Unterlagen einen meiner ersten Schreibversuche gefunden: Den Anfang eines Westerns, entstanden in meiner Schulzeit, schätzungsweise irgendwann in oder nach der 7. Klasse. Mit Füller in ein liniertes Schulheft gekrakelt. Inspiriert von Groschenheft-Western wie denen von G.F. Unger und der Captain Concho-Reihe von einem gewissen Bill Murphy. Da waren die Männer noch Männer, spülten sich den Staub mit Bier aus der Kehle und „taten herzhafte Rülpser“. Prost!1-schreibversuche

 

Zweite, überarbeitete Ausgabe von DRECKSNEST jetzt auf Amazon

Veröffentlicht 1. November 2016 in Drecksnest, Ebook, Roman

Nachdem ich zu meinem Schrecken trotz Lektorats noch ein paar Fehler in der ersten Kindle-Version meines Romans „Drecksnest“ gefunden habe, gibt es seit kurzer Zeit jetzt eine überarbeitete, zweite Ausgabe, in der nun hoffentlich alle Fehler ausgemerzt sind.

Ich hatte gedacht, die Whispersync-Funktion würde automatisch die aktualisierte Version auf die Kindle-Geräte aller bisherigen Käufer laden, aber da bin einem Irrtum unterlegen. Sogar für mich selbst musste ich das Update per Mail beim Kindle Support anfordern. Ansonsten hält Amazon die Änderungen für zu gering, um die neue Version für alte Kunden zum Download bereitzustellen.

Scheißhausliteratur (2) The Wolf in Winter

Veröffentlicht 18. Oktober 2016 in Roman, Scheißhausliteratur

Ein Charlie Parker-Roman von John Connolly ist genau das richtige für den Horroktober.

The Wolf in Winter ist bereits der Zwölfte in der Parker-Reihe (der elfte, wenn man The Reapers als Angel/Louis Roman sieht, auch wenn Parker drin auftaucht) und mit A Song of Shadows und A Time of Torment sind schon zwei weitere in meiner Warteschlafe.

Vorschau auf den neuen Roman „Es war einmal in Deutschland“

Veröffentlicht 14. Oktober 2016 in Ebook, Es war einmal in Deutschland, Roman

Demnächst kommt mein zweiter Roman „Es war einmal in Deutschland“ als Ebook & Taschenbuch.

Deutschland, April 1945, die letzte Kriegswoche. Der von fünf Jahren Krieg desillusionierte Landser Heinrich desertiert, um an die Seite seiner jüngsten Tochter zu eilen, die als einzige einen Bombenangriff auf seine Heimatstadt Hagen überlebt hat. Als Heinrich unterwegs einer SS-Einheit unter dem Kommando des fanatischen Obersturmbannführers Von Starnfeld über den Weg läuft, wird der Heimweg zum härtesten Kampf seines Lebens…

Hier als Vorgeschmack das erste Kapitel.

Sound of Drecksnest

Veröffentlicht 10. Oktober 2016 in Drecksnest, Musik, Roman

Ich höre Soundtracks seit… es Schallplatten gibt. Ja, die großen, schwarzen, runden Dinger waren das. Sagt mehr über mein Alter aus, als mir lieb ist. Dann wurden es CD’s und jetzt, na ja, jetzt ist alles bequem digitalisiert, auf Festplatten und in Clouds. Auf meinem Macbook läuft beim Schreiben meist eine Playlist mit meinen favorisierten Soundtrack-Stücken, momentan ca. 150 Titel aus Dutzenden Filmen, die immer weiter wächst. Überhaupt besteht der Großteil meiner Musikbibliothek in iTunes aus Filmmusik.

Damit meine ich in erster Linie symphonische Scores und keine Song-Compilations, obwohl natürlich auch davon einige in der Bibliothek sind. Manchmal höre ich die Playlist, manchmal ganze Alben, je nach Laune und Art des Projekts, an dem ich schreibe.

Mein erster Roman „Drecksnest“ ist aber hauptsächlich mit zwei Scores in den Ohren entstanden: „Lone Wolf McQuade“ von Francesco De Masi und „The Way of the Gun“ von Joe Kraemer. „Lone Wolf McQuade“, oder „McQuade der Wolf“ in Deutschland, ist ein Chuck-Norris-Film aus den Achtzigern, ein moderner Western über einen knallharten Texas Ranger. Ein cheesy B-Movie mit grandiosen Momenten, David Carradine und eben der Musik von Francesco De Masi, einem der besten Western-Soundtracks, den Ennio Morricone nicht geschrieben hat. Wenn ich glaube, dass mich keiner sieht, führe ich seit über zwanzig Jahren imaginäre Duelle zu Titel 23 „Final Conflict“ durch.

„The Way of the Gun“ war das Regie-Debüt von Christopher McQuarrie (als Autor mit dem Drehbuch zu The Usual Suspects bekannt geworden), auch eine Art moderner Western, mit einem schweinecoolen Benicio Del Toro und Ryan Phillipe als Gangster-Duo, die eine schwangere Juliette Lewis entführen und daraufhin Ärger mit Bagman James Caan kriegen. Außerdem hat der Film eine der besten Eröffnungsszenen überhaupt. Joe Kraemers Musik ist im Vergleich zu De Masis donnerndem Score eher verhalten, aber nicht weniger geil und effektiv.

Zwei moderne Western mit Soundtracks, die auch einem klassischen Western gut zu Gesicht gestanden hätten. Kein Wunder also, dass ich die Dinger beim Schreiben von „Drecksnest“ auf Dauerschleife hatte, denn „Drecksnest“ ist ja genau das: ein Western im Deutschland der Gegenwart.

Wer also auf moderne Western steht, dem seien nicht nicht nur die beiden Filme ans Herz gelegt, sondern eben auch die grandiosen Soundtracks.

Scheißhaus-Literatur (1) Beasts of Tarzan

Veröffentlicht 30. September 2016 in Roman, Scheißhausliteratur

Wer schreibt muss lesen. Und Filme gucken. Den Schädel mit Geschichten füttern, damit andere Geschichten aus den Fingern auf die Tastatur kommen. Bei mir sind das immer mehrere Sachen gleichzeitig. Comics und Bücher auf der Couch, wenn die Brut debile Kinder-Serien guckt, Bücher auf dem Kindle vorm Einschlafen in der Kiste – und wo hat man hat Ruhe, wenn im Rest der Wohnung die Familie Amok läuft? Richtung. Auf dem Schacht, wie wir’s im Pott salopp ausdrücken.