Die wilden Achtziger: Death Wish 3

Veröffentlicht 9. März 2018 in Allgemein, Filme

Der erste Death Wish aka Ein Mann sieht rot, nach dem gleichnamigen Roman von Brian Garfield, war ja noch ein halbwegs interessanter Versuch sich dem Thema Selbstjustiz anzunehmen. Aber schon im zweiten Film ging das aus dem Fenster. Nach dem Mord an seiner Frau wird in Teil 2 nun auch noch Paul Kerseys Tochter ermordet. Also lädt Charles Bronson als Kersey wieder durch, sucht und meuchelt die Killer, diesmal in Los Angeles. Schon dabei trug Bronson ungefähr soviel Emotionen zur Schau wie Chuck Norris.

1985 folgte dann Death Wish 3, wie Teil 2 produziert von der berühmt-berüchtigten Produktionsfirma Cannon-Films, die sich nach ihren Billiganfängen zu eigen gemacht hatte, Franchises zu übernehmen und Stars mit Geld zuzuscheißen (was über kurz oder lang dann auch zum Niedergang des Ladens führte).

Paul Kersey kommt nach New York zurück. Der Freund, den er besuchen will, wird kurz zuvor von einer Straßengang ermordet, die sich lustige Muster ins Gesicht malt. Natürlich wird Kersey zunächst verhaftet, weil man ihn für den Mörder hält und er lässt sich von den Polizisten im Revier verprügeln, ohne ein einziges Mal darauf hinzuweisen, dass er unschuldig ist. Kersey ist kein Freund vieler Worte. Lieber legt er sich in der Gemeinschaftszelle mit einem duschgeknallten Hünen an, der natürlich der Boss der Straßengang ist, die seinen Freund ermordet haben. Schließlich wird Bronson vom Polizeichef freigelassen, mit dessen Segen Selbstjustiz zu üben. Was Kersey dann den Rest des Films auch tut: mit riesigen Wummen, lustigen Fallen, einem alten MG und Raketenwerfern.

Alles an diesem Film ist schwachsinnig und herrlich zugleich. Die Gangs, die die Straßen beherrschen, sich allesamt aufführen wie wilde Tiere und aussehen wie eine Mischung aus Breakdancern und Endzeit-Irren aus einem Mad-Max-Film. Der Polizeichef, der Bronson auf die Gangs loslässt und gleichzeitig mahnt es nicht zu weit zu treiben. Die „Liebensgeschichte“ zwischen Bronson und der blonden Juristin, die nur dazu da ist, um noch einen weiteren Menschen zu ermorden, der Kersey nahesteht, auch wenn ihm das seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen ungefähr so nahegeht, als wäre er in Hundekacke getreten. Wobei mich persönlich so ein Tritt in Hundekacke ja schon mächtig wütend macht.

Scheißhausliteratur (15) DOWN THE LONG HILLS von Louis L’Amour

Veröffentlicht 8. März 2018 in Scheißhausliteratur

Den ersten Roman von Louis L’Amour habe ich als Kind/Teenager gelesen, als es noch die Western-Reihe aus dem Heyne-Verlag gab, in der viele Romane von bekannten Western Autoren wie L’Amour, Zane Grey, Max Hastings und vielen anderen erschienen sind.

Als ich Anfang der Neunziger das erste Mal nach Amerika reiste, begegneten mir Louis L’Amours Bücher dann wieder. Und zwar nicht in Buchhandlungen (obwohl es sie da auch gab und gibt), sondern in Supermärkten, in denen Drehregale voll mit den kleinen Taschenbüchern des Bantam-Verlags stehen. Mich faszinierten die schicken Pulp-Cover, die bereits eine eigene Geschichte erzählten. Ich kaufte einen, dann noch einen und zurück in Deutschland dann über die Jahre alle 89 Romane und 14 Kurzgeschichten-Sammlungen, die, wenn ich mich nicht irre, auch dreißig Jahre nach L’Amours Tod noch alle in print sind. Bis auf zwei oder drei Ausnahmen handelt es sich bei allen Büchern und auch bei den meisten Kurzgeschichten um Western. In den USA ist Louis L’Amour eine schriftstellerische Institution, er ist für Romane ein bisschen so etwas wie es John Wayne für Filme war. Aber seine Bücher werden weltweit gelesen und er gilt auch heute noch als einer der erfolgreichsten Schriftsteller aller Zeiten.

Kaum einer von L’Amours Romanen ist länger als zweihundert Seiten und er schrieb davon im Schnitt drei im Jahr. Überarbeitet hat er selten, eine Fassung und raus damit. Da bleiben manche Figuren und Handlungsstränge schon mal weniger ausgearbeitet, als man sich wünschen würde, aber das hat dem Erfolg der Bücher nie einen Abbruch getan.

L’Amours Helden sind fast immer identisch: aufrechte Naturburschen mit dem Herz am rechten Fleck und selten gebrochen. Das wäre eigentlich langweilig, aber was die Bücher auszeichnet ist ihre Authentizität. Man spürt, dass L’Amour die Zeit, die Lebensweise der Menschen und auch die Landschaften, die er beschreibt, sehr gut kennt. Tatsächlich hat er wohl viele Handlungsorte der Romane selbst erkundet, und so liest es sich dann auch. Die Stories sind mehr oder weniger immer ähnlich, Gut und Böse klar getrennt. Trotzdem zieht mich jede seiner Geschichten in kürzester Zeit in den Bann und das ist wohl eins der größten Komplimente, die man einem Autor machen kann.

Down The Long Hills ist einer der wenigen Romane, dessen Hauptfigur nicht der bereits erwähnte aufrechte Kerl ist, sondern ein Kind. Nach einem Indianerüberfall auf einen Wagentreck sind der siebenjährige Hardy Collins und die dreijährige Betty Sue die einzigen Überlebenden. Das Buch beschreibt den Überlebenskampf der Kinder in der Wildnis, bedroht von Indianern, wilden Tieren und Outlaws. Das ist geradlinig, spannend und, wie alles von L’Amour, schnell gelesen.

Internet-Fund: Die prägenden Filme der Achtziger in einem Bild

Veröffentlicht 5. März 2018 in Allgemein

Keine Ahnung, wer das gestaltet hat, aber ich will es als Poster.

DRECKSNEST in den Kindle Lesewochen vom 26.02 bis 04.03.18 für 1,49 Euro

Veröffentlicht 26. Februar 2018 in Drecksnest, Roman

Mein erster Roman Drecksnest wurde ins Kindle Lesewochen Programm aufgenommen und das E-Book ist seit Mitternacht bis nächsten Sonntag um Mitternacht zum halben Preis erhältlich. Sprich schlappe 1,49 Euro. Nicht, dass der Normalpreis hoch wäre.

Drecknest war mein Versuch einen Western im Deutschland der Gegenwart zu schreiben. Spielt in Ostdeutschland. Könnte man also auch einen Ostern nennen. Nein, nicht Ostern mit Eiern, sondern Ostern mit Knarren.

Zur Einstimmung hier ein Auszug aus dem ersten Kapitel:

Die wilden Achtziger: SNAKE EATER mit Lorenzo Lamas

Veröffentlicht 25. Februar 2018 in Allgemein, Filme

In den Achtzigern, lange vor Internet-Trailern, waren die leeren Film-Boxen in den Videotheken die einzige Möglichkeit sich ein Bild von Filmen zu machen, vor allem denen, die das Licht des Lebens nur auf Video erblickten. All die billig runtergekurbelten Genre-Filmchen, von denen viele versuchten auf der Erfolgswelle eines großen Hollywood-Blockbusters zu reiten. Was waren da für Perlen dabei.

Einer, dessen beschissenes Cover mir immer wieder ins Auge fiel war Snake Eater mit Lorenzo Lamas, der damals durch Serien wie Falcon Crest und Renegade bekannt war.  Story: Ein Ex-Soldat, jetzt Bulle, muss seine von Rednecks entführte Schwester befreien und den Tod der Eltern rächen. Dirty Harry meets Rambo meets Deliverance.

Allein das ellenlange Intro, das nichts mit dem Rest des Films zu tun hat, ist Gold wert: Der obercoole Snake Eater (Sonnenbrille, Zigarillo) verführt als Undercover-Cop eine Gangsterbraut zum gegenseitigen Spriptease, damit es die obligatorischen Möpse zu sehen gibt. Und als dann die Komplizen der Gangsterbraut auftauchen, während der nackte Snake Eater die nackte Gangsterbraut vernaschen will, erledigt er die Typen mit Dschungelfallen a la Rambo, sprich Nägeln, die aus dem Boden schießen und Füße durchbohren. Fliehende werden von einem Netz gefangen.

Parallel dazu sehen wir draußen zwei wartende Cops, die uns erzählen, was wir wissen müssen: das ihr Kollege ein Elite-Soldat der berühmt-berüchtigten Snake-Eater- Einheit war – selbstverständlich einer der Besten. Außerdem pinkelt einer der beiden Bullen in einen Plastikbecher und schenkt ihn dann einem bettelnden Obdachlosen, der den Inhalt für Kaffee hält. An Humor wurde also auch gedacht.

Anschließend fährt der Snake Eater (natürlich auf einem Chopper) in seine Lieblings-Bar. Kurz davor muss er einem Kind ausweichen, stürzt und fliegt in einem Salto auf die Terrasse der Bar. Bei der Landung zertrümmert er einen Tisch und das Bier eines hünenhaften Bikers. Der Biker-Hüne findet das gar nicht witzig und schüttet dem Snake Eater ein Bier in den Schoß. Das kann der wiederum nicht auf sich sitzen lassen. Es folgt eine ungelenke Prügelei, in der der Snake Eater dem Biker eine Filmbierflasche nach der andern auf dem Kopf zerdeppert. Irgendwann ist der Kampf vorbei, der Snake Eater will endlich sein wohlverdientes Bier zischen, da erscheint ein Polizist und sagt ihm, dass seine Eltern ermordet wurden und seine Schwester verschwunden ist. Scheiß-Tag.

Scheißhausliteratur (14) ANGSTMÖRDER von Lorenz Stassen

Veröffentlicht 22. Februar 2018 in Scheißhausliteratur

Mal ganz ehrlich. Ich bin, abgesehen von den obligatorischen Ausnahmen, kein Freund von deutschen Krimis, weder im Fernsehen noch bei Büchern.Und Angstmörder habe ich auch nur gelesen, weil ich den Autor Lorenz Stassen kenne, der nämlich ebenfalls hauptberuflicher Drehbuchautor ist (ein Interview mit ihm ist hier zu finden).

Aber das mir der Roman gut gefallen hat, sage ich nicht nur, weil ich Lorenz kenne (sonst würd ich nämlich einfach gar nichts drüber schreiben).

Angstmörder erzählt vom erfolglosen Kölner Anwalt Nikolas Meller (ja Meller, nicht Möller oder Müller), der zum ersten Mal einen Mörder verteidigt und dabei mit einem Serienkiller, dem „Angstmörder“, aneinandergerät. Die Handlung spielt in Köln, aber Angstmörder ist kein Regionalkrimi, der krampfhaft versucht Lokalkolorit zu inkooperieren. Hat er auch nicht nötig, denn seine Story trägt liest sich locker weg.

Erstens weil Autor Stassen zu plotten weiß und zweitens, weil er mit dem gebürtigem Russen Nikolas und seiner neuen, einarmigen Mitarbeiterin Nina zwei Figuren geschaffen hat, denen man gerne durch die Story folgt, auch wenn mich ihre aufblühende Liebesgeschichte noch nicht so überzeugt hat. Aber wer weiß, das kann noch kommen, denn die nächsten Geschichten um Nikolas und Nina sind bereits in Arbeit.

HAPPY BIRTHDAY SAM PECKINPAH

Veröffentlicht 21. Februar 2018 in Filme, Kino

Interviews mit Drehbuchautoren 11: LORENZ STASSEN

Veröffentlicht 5. Februar 2018 in Interview, Schreiben

Neues Interview. Heute mit Lorenz Stassen.

Vor zwanzig Jahren, ich hatte gerade als „bezahlter“ Drehbuchschreiber angefangen, da klingelte eines Abends das Telefon und am anderen Ende war Lorenz, der meine Nummer von meiner damaligen Agentin hatte. Lorenz hatte ein Drehbuch geschrieben (ich glaube, es war das im Interview erwähnte Krautboys) und wollte einfach mal mit einem anderen Anfänger über das Drehbuchschreiben quatschen.

Zwanzig Jahre später telefonieren wir immer noch, jetzt darüber wieviel Spaß uns das Schreiben von Romanen macht. Lorenz‘ Erstling, ein Thriller namens Angstmörder, ist kürzlich bei Heyne erschienen.

Aber hier und heute reden wir wieder übers Drehbuchschreiben:

Wie bist du zum Drehbuchschreiben gekommen? Studium? Zufall? Früh? Spät? Weil du nix Richtiges gelernt hast? Erzähl mal von deinem Werdegang.

Ich habe nach dem Realschulabschluss zuerst was Richtiges gelernt: Chemielaborant bei Bayer. Aber ich wollte nicht mein ganzes Berufsleben lang im Labor stehen, deshalb wechselte ich Anfang der Neunziger in die Fernsehbranche. – Zuerst wollte ich natürlich Regisseur werden, habe aber schnell Abstand von dieser Idee genommen. Die Arbeit am Set finde ich schrecklich. Schreiben ist Kopfkino, darauf hatte ich Lust.

Was war das erste Drehbuch, das du geschrieben hast?

Freunde und ich haben, als wir sechzehn Jahre alt waren, eine Persiflage auf James-Bond-Filme gedreht. Auf Super-8, das waren noch Zeiten. Dafür habe ich mein erstes Drehbuch geschrieben.

Was war dein erstes Drehbuch, für das du bezahlt wurdest?

Das erste Drehbuch, für das ich bezahlt wurde, hieß: Der Sensenmann als Hochzeitsgast, die Adaption eines John-Sinclair-Romans im Auftrag von RTL.

Trash pur, aber lustig.

Was war dein erstes verfilmtes Drehbuch?

Das erste verfilmte Drehbuch hatte den Titel Krautboys und dafür habe ich kein Geld bekommen. Es war die Vorlage für einen Very-Low-Budget-Film, der in Hagen gedreht wurde! (Ich weiß nicht, ob du, Stefan Barth, diese Stadt kennst?)

Der Film kam mit einer einzigen Kopie ins Kino und wir hatten am Ende über tausend Zuschauer.

Scheißhausliteratur (13) EIN JUNGE NAMENS WEIHNACHT von Matt Haig

Veröffentlicht 17. Januar 2018 in Scheißhausliteratur

Wer sich schon immer mal gefragt hat, wo der Nikolaus/Weihnachtsmann/Santa Claus eigentlich herkommt, bzw. wie er dazu wurde, der findet die Antwort in Ein Junge namens Weihnacht von Matt Haig.

Ein Kinderbuch, das man auch als Erwachsener und speziell als Freund von Weihnachten gerne liest, garniert mit schönen Zeichnungen von Chris Mould. Außerdem gibt’s ein Rentier, das Leuten auf den Kopf pinkelt.

 

Interviews mit Drehbuchautoren 10: Roland Heep

Veröffentlicht 15. Januar 2018 in Drehbuch, Interview, Schreiben

Heute lässt Roland Heep die Hosen runter.

Roland und ich haben Anfang der Neunziger Theater-Film-Fernsehen in Bochum studiert, ohne dabei persönlich in Kontakt zu kommen. Tatsächlich habe ich aber eins seiner von ihm im Interview erwähnten studentischen Seminare besucht. Wenn ich mich recht erinnere, ging es dabei um das Hollywood-Kino der Achtziger. Die studentischen Seminare von Roland und Co. waren ein Highlight im ansonsten eher drögen Seminar-Angebot a la „Der iranische Film nach 1940“.

Später, als wir beide für die Serie Der Clown schrieben, habe ich dann mal einen Tag lang mit Roland und seinen Kollegen zusammengesessen, um über einen Clown-Kinofilm zu brainstormen, der eine Herzensangelegenheit unseres Produzenten war. Den Kinofilm gab es später dann tatsächlich mal, allerdings hatten weder Roland noch ich damit zu tun.

Ein paar Jahre später haben wir für mehrere Tage zusammen im Writers Room einer Serie über internationale Schatzsucher gesessen. Aber wie bereits im Vorwort eines anderen Interviews erwähnt, erlebten diese Schatzsucher ihre Abenteuer leider nur auf dem Papier.

Roland und Kollege Gerry Streberg hosten übrigens einen tollen Podcast namens Viele Wege führen nach Om, der sich mit den großen Fragen des Lebens befasst. Was das heißt? Hört am besten selbst rein. Lohnt sich.

Jetzt aber zu Rolands Interview. Here you go:

Wie bist du zum Drehbuchschreiben gekommen? Studium? Zufall? Früh? Spät? Weil du nix Richtiges gelernt hast? Erzähl mal von deinem Werdegang.

Nachdem ich als Kind in kurzer Folge The Empire Strikes Back, Raiders of the Lost Ark, und E.T. im Kino gesehen habe, wusste ich, ich will Filmemacher werden. Zuerst natürlich Regisseur, aber als mir klar wurde, dass es Leute gibt, die sich gemütlich zu Hause im Warmen die Geschichten ausdenken und nicht wie der Rest des Teams Nachts im Regen frieren müssen, habe ich lieber angefangen zu schreiben.

Nach dem Abi habe ich Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften an der Uni Bochum studiert. Da hätte man zwar auch was über Andrej Tarkowsky oder das südbalinesische Tanztheater im Experimentalfilm der 20er Jahre lernen können, aber wir hatten zum Glück einen fantastischen Dozenten, der es uns ermöglicht hat ein etwas interessanteres Alternativprogramm anzubieten. Also haben diverse Kommilitonen Seminare zum Thema, Monty Python, Star Trek, Splatterfilme oder Bruce Lee gegeben. Ich selber habe ein Semester lang über die Filme von Steven Spielberg doziert.

Während der Zeit hab ich als Filmjournalist und Co-Autor diverser Begleitbücher über The X-Files zum ersten Mal mit meinen Texten Geld verdient.

Nach der Zwischenprüfung wollte ich eigentlich nur ein Praktikum bei der RTL Soap Unter Uns machen. Aber damals in den 90ern gab es großen Bedarf an Autoren und Kollege Koopmann hat mich direkt als Storyliner angeheuert. In den folgenden drei Jahren hab ich dann alle Grundlagen des Fernsehschreibens und Produzierens gelernt und wurde dafür auch noch äußerst gut bezahlt. Um es mit dem Titel meiner Lieblingsfolge Star Trek – TNG zu sagen: „The best of both worlds.“ (An die Uni bin ich selbstverständlich nie mehr zurück.)

1999 haben Frank und ich dann Kontakt zu Action Concept und der Columbia bekommen und parallel unsere ersten „richtigen“ Drehbücher für die ARD Snowboarder Serie Powder Park und die RTL Action Serie Der Clown geschrieben. Da haben wir ja auch dich kennengelernt.

Kurz danach haben Frank und ich mit Jeanet Pfitzer und Jörg Alberts die Autorengruppe „mondo23“ gegründet, die bis heute besteht.

 Was war das erste Drehbuch, das du geschrieben hast?

Ein Lethal Weapon rip-off Action Thriller. Mit 16.

Was war dein erstes Drehbuch, für das du bezahlt wurdest?

Bei Unter Uns wurde ich zwar schon für’s Folgen schreiben bezahlt, streng genommen waren das aber „nur“ Treatments, die Dialoge haben andere geschrieben. Mein erstes richtiges Drehbuch war eine Folge für Powder Park.

 Was war dein erstes verfilmtes Drehbuch?

Eben diese Folge von Powder Park.